
Ausgangspunkt ist die bereits konservierte, natürliche Form. Diese wird nicht als statisches Präparat verstanden, sondern als Träger von Struktur, Präsenz und Geschichte. Durch gezielte Eingriffe – insbesondere in Form präziser Farbkompositionen und materieller Veredelung – wird das Objekt aus seiner ursprünglichen Funktion gelöst und neu definiert.
Opulent Relicts
Die Arbeiten von Orwell Oglibies basieren auf der bewussten Transformation taxidermischer Objekte in einen zeitgenössischen Kunstkontext.
Ziel ist es, einen Spannungsraum zwischen Natur und Inszenierung zu schaffen. Die Werke bewegen sich zwischen Ursprünglichkeit und Künstlichkeit, zwischen Reduktion und Opulenz. Dabei entsteht eine neue visuelle Sprache, in der das Tier nicht reproduziert, sondern interpretiert wird.
Unter dem Stil „Opulent Relicts“ entstehen so autonome Kunstobjekte, die nicht dokumentieren, sondern transformieren. Jedes Werk ist als Unikat angelegt und versteht sich als bewusst gesetzter Eingriff in Wahrnehmung, Materialität und Raumwirkung.

"Ihr schaut euch Kunst an, meine Kunst schaut euch an !"
Orwell Oglibies